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Garten

Einmal grün bitte: unsere Rasenneuanlage

Unser Garten teilt sich in 2 Bereiche, wovon der untere bis vor kurzem noch ziemlich vernachlässigt wurde. Mit Aufbau des neuen Gerätehauses und unseren Hochbeeten wollten wir nun aber langsam auch den Rest „ordentlich“ gestalten. Ein paar von euch mögen sich vielleicht schon daran erinnern, dass wir am Rand ein halbkreisförmiges Beet für Sträucher angelegt und mit Rindenmulch befüllt haben. Dieser Plan wurde allerdings erneut umgeworfen und das halbrunde wich doch einer eckigen L-Form als Beet zur Grundstücksgrenze hin. Dort durften auch bereits zum Nachbar hin ein paar Sträucher einziehen.

Nicht nur aufgrund dieser Umstrukturierungen sondern auch dem Fakt gegolten, dass wir, angrenzend an unser Grundstück hinten, ein Naturausgleichsgebiet haben (Wildwiese), war der Boden im unteren Gartenbereich wirklich ziemlich in Mitleidenschaft genommen. Unzähliges Unkraut, welliger Boden und vom Rasen, der vor 3 Jahren angelegt wurde, aufgrund fehlender Pflege keine Spur mehr.


Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Plantura Garden entstanden und ist daher als Werbung zu kennzeichnen. Das geschriebene Feedback spiegelt unsere persönliche Meinung dar und steht in keinerlei Absprache mit Plantura Garden.

Einmal neu bitte – Rasenanlage die zweite

Wir durften bei diesem Projekt die Produkte von Plantura Garden testen und haben von der Firma neben einem Langzeit-Rasendünger auch den Spiel- & Sportrasen erhalten. Wir sind begeistert vom Resultat, haben fleissig unsere einzelnen Schritt dokumentiert und dürfen euch heute das Ergebnis zeigen.

Schritt 1 – Bodenarbeiten

Da der untere Gartenbereich Bereich für eine Rasenneuanlage erstmal von totem Rasen und Unkraut befreit werden musste, mussten wir etliches an Vorarbeit leisten.

Das hohe Unkraut habe ich erst einmal per Hand rausgerissen. Hierbei muss man darauf achten, dass man wirklich die ganze Wurzel mit zu fassen bekommt – das geht nicht bei jedem Unkraut ohne weiteres. Bei uns gab es aber viele Pflanzen, die ganz einfach aus dem Boden gezogen werden konnten. Der Rest wurde mithilfe eines Unkrautspatens „ausgehoben“.

Danach haben wir mehrfach gemäht. Da der Rasen teilweise so hoch gewachsen war, konnten wir nicht direkt auf kürzester Stufe mähen sondern mussten uns in kleinen Schritten vorarbeiten, bis der Rasen wirklich rappelkurz war.

Darauf folgten vier Runden mit dem Vertikutierer (jeweils zweimal vertikal und zweimal horizontal) – wir haben so wirklich viel an Unkraut und auch sehr viel alten und toten Rasen herausbekommen. Danach sah die grüne Unkrautwiese aus wie eine Erdwüste. Hier wurde dann leider auch sichtbar wie wellig der Boden war.

Also haben wir den Boden stellenweise mit Erde aufgefüllt und mit einer Walze befestigt, bis eine relativ gerade Fläche entstanden ist, die dann den perfekten Boden für unsere Neuansaat bot.

Schritt 2 – Rasen Düngen

Um den Boden optimal vorzubereiten und den neuen Rasensamen genug Power zu geben, wurde auf den gesamten Bereich nun der Bio Rasendünger mit Langzeitwirkung aufgebracht. Wir haben das ganze mit einem Hand-Streuer gemacht, damit alles schön gleichmäßig verteilt ist. Das schöne an dem Bio Rasendünger von Plantura ist, dass er völlig unbedenklich für den Menschen und die Tierwelt ist. Man darf ihn sofort wieder betreten und bespielen. In unserem Fall war das aufgrund der Neusaat des Rasen natürlich zweitrangig, da man den Bereich ja sowieso nicht betreten darf bis der Rasen schön gewachsen ist. Für eine allgemeine Düngung ist das sofortige Betreten der behandelten Fläche aber natürlich ein riesen Vorteil.

Boden versehen mit dem Biodünger von Plantura

Schritt 3 – Rasensamen

Nach dem Düngen kann dann direkt im Anschluss die Rasensaat verteilt werden. Hier haben wir uns für einen robusten Samen entschieden: Einem Spiel- & Sportrasen – perfekt für einen satten grünen Rasen auf dem getobt und gespielt wird. Also optimal für den Bereich, da im kommenden Jahr dort Linus‘ Spielecke mit Schaukel, Sandkasten, usw. aufgebaut werden soll.

Den Rasensamen haben wir in gleichmäßigen Bewegungen mit der Hand aufgebracht, da durch das Streugerät der etwas größere Samen zu schlecht verteilt wurde.

Erdboden mit Rasnesamen

Nachdem der Rasensamen verteilt wurde, ist es noch von Nöten ihn leicht einzuhaken, damit er etwas mit Erde bedeckt ist und einmal mit der Walze drüberzugehen – so wird verhindert, dass der Grassamen beim ersten Windstoß davonfliegt.

Schritt 4 – Wässern

Im Anschluss folgt: der wohl absolut wichtigste Schritt! Wässern! Und zwar regelmäßig! Es wird empfohlen die Fläche für die nächsten Wochen circa 2x täglich mit einem feinen Sprenkler zu wässern. Der Rasensamen darf nicht weggespült werden, sollte aber einfach stets eine Grundfeuchtigkeit haben.

Wir hatten tatsächlich Wetterbedingt unfassbares Glück und mussten nur 1x täglich circa 1,5 Wochen sprengen. Der Rest hat das Wetter allein erledigt. In der ersten Wachstumsphase sollte der Rasen übrigens nicht betreten werden!

Schritt 5 – der erste Schnitt

Der erste Schnitt erfolgt dann, wenn die Grashalme circa 6-10cm hoch sind. Bis dahin wartet man einfach ab und zupft auch kein Unkraut. Dieses kann nach dem ersten Schnitt entfernt werden.

Die zwei unterschiedlichen „Bereiche“ kamen bei uns zustande, da im vorderen Bereich noch nie Rasen angelegt war, im hinteren Bereich allerdings bereits noch alte Rasensamen im Boden waren. Dadurch ist der hintere Bereich natürlich schon etwas dichter und schneller gewachsen. Wir haben uns daher an dem neu angelegten Bereich orientiert und hier auf die empfohlene Schnittlänge gewartet.

Wir haben auf den Tag genau 5 Wochen nach der Einsaat den ersten Schnitt gestern vornehmen können. Stellenweise kam starkes Unkraut leider wieder durch. Das ist aber normal. Wir werden nun regelmäßig das Unkraut ausstechen und hoffen, dass wir viele wurzeln erwischen. Aufgrund des Naturschutzgebietes werden wir aber nie einen völlig unkrautfreien Garten haben – damit haben wir uns arrangiert.

Die noch leichten Unebenheiten werden mit jedem Rasenschnitt weniger und der Rasen dichter je mehr Zeit und Pflege man in ihn investiert. Denn ein guter Rasen zeichnet sich vor allem durch gute und regelmäßige Pflege aus! Gedüngt werden sollte zweimal jährlich mit dem geeigneten Dünger – besonders im Herbst ist es wichtig einen kaliumbetonten Dünger wie z.B. den Plantura Bio-Herbstrasendünger zu verwenden.

Fazit:

Wir können nun einen direkten Vergleich zwischen eingesätem Rasen und Rollrasen (auf dem oberen Bereich) ziehen und würden wirklich – auch wenn man etwas Wartezeit kalkulieren muss – immer wieder mit Hand einsäen. Man erkennt jetzt schon eine deutlich stärkere Festigkeit und Robustheit im Erd- und Wurzelbereich. Und das satte Grün des Spiel- & Sportrasen ist wirklich der Wahnsinn!

Wie auch schon bei den Gemüse- und Pflanzendüngern sind wir von den Produkten von Plantura sehr begeistert und sie werden hier weiterhin im Einsatz bleiben. Auch bei Fragen hilft das Plantura Team unfassbar schnell und professionell weiter. Sie haben für jeden Bereich ihre Spezialisten, die gerne beraten und bei Fragen weiterhelfen.

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